Kirchgemeinde St. Petri Rodewisch

 

 

Kirchgemeinde St. Petri Rodewisch
Kirchenmusik - Kirchenkonzerte

 

 

  Zur Geschichte der Kantorei Rodewisch

 

Zur Geschichte der Kantorei Rodewisch

Nach Recherchen von Pfarrer i.R. Richter anlässlich der Feier des 120-jährigen Bestehens der Kantorei Rodewisch.

Am 12.02.1892 wurde der Kirchgesangverein Rodewisch gegründet. Kantor und Chorgründer war damals der Kirchschullehrer Fickenwirt.

Vorgänger von Kantror Fickenwirt waren Kantor Schuster und Kantor Scheibe. Damals wurden die Kantoren- und Organistenstellen nicht öffentlich ausgeschrieben, sondern der nächstälteste Lehrer rückte auf eine freigewordenen Stelle ein. Für die Teilnehmer am Gottesdienst war es wichtig, dass der Kantor mit kräftiger Stimme den Gemeindegesang führte und der Organist die Choräle begleitete.

11 Männer haben am 11.02.1892 im Hendelschen Gasthof (Hotel Rudolph) den Chor gegründet und bald danach kamen etliche Frauen dazu. Schon bald war der Chor etwa 70 Mitglieder stark.

Ostern 1914 ging Kantor Fickenwirt in den Ruhestand. Sein Nachfolger wurde Kantor Hözel (bis 1947).

Kantor Hözel sah seine Hauptaufgabe weniger in der Veranstaltung von großen Kirchenkonzerten, als vielmehr in wöchentlichen Einsätzen. Dennoch gab es auch größere geistliche Musikaufführungen - herausragend das Oratorium "Paulus" von Mendelssohn 1930.

1941 wurde Kantor Hözel gezwungen, sein Amt niederzulegen. Sein Ausscheiden besiegelte das Ende des Chores.

Eine kurze Zeit war der junge Kantor Hartig aus Bautzen Rodewischer Kantor. Er gründete wieder einen Kirchenchor, schied aber bald aus seinem Amt aus.

1947 wurde Herr Siegfried Nordmann aus Lengenfeld Kantor von Rodewisch. Seine Amtszeit währte bis 1957.
Erwähnenswert ist ein Kirchenkonzert zum Reformationstag 1950 mit Werken von Joh. Seb. Bach (200. Todestag).

Von 1957 bis 1972 war Kantor Häußler in Rodewsich als Kantor tätig.
In seine Amtszeit fallen 1964 die Aufführung der Krönungsmesse von Mozart und 1965 die Johannes-Passion sowie 1968 das Weihnachtsoratorium.

Sein Nachfolger wurde 1972 Kantor Müller.
In seine Amtszeit fallen die Darbietung der Johannes-Passion von Händel 1980, eine Passionsmusik 1981 und die Matthäus-Passion 1985.
Nach seinem Eintritt in den Ruhestand 1991 gab es eine 5-jährige Vakanz.

Ab 1996 wurde Kantorin Anne Viehweger in Rodewisch für die Kirchenmusk eingestellt.
Mit ihr haben wir die Hirtenmesse einstudiert und in Rodewisch, Rothenkirchen und Zschorlau zu Gehör gebracht.

Seit 2009 ist Kantor Carlos Weil bei uns.
Höhepunkte seiner bisherigen Arbeit waren unter anderem die jährlichen Konzerte zum Ewigkeitssonntag.
 

  

Im Folgenden finden Sie einige Impressionen aus dem kirchenmusikalischen Schaffen unserer Kirchgemeinde.
Siehe hierzu auch:     Album Kirchenmusik

1976 erhielt die St.-Petri-Kirche eine neue Orgel.Sie wurde erbaut vom VEB Orgelbau Dresden (vorm. Gebr. Jehmlich).

Opus 953, 27 Register auf 2 Manualen und Pedal
Schleifladen mit mechanischer Spiel- und Registertraktur
Normalkoppeln als Züge und Tritte
Jalousieschweller und Tremulant zum Schwellwerk
(vgl. hierzu "St.-Petri-Kirche Rodewisch - Geschichtliche Streifzüge S. 237)
Am 24. Oktober 1976 wurde die neue Jehmlich-Orgel eingeweiht.

 

 

 

 

Orgelkonzert

Kantor Carlos Weil und Claudia Helmbold beim Konzert

 

  

 

Posaunenchor

Der Posaunenchor bei der Christvesper 2009 vor der St.-Petri Kirche

 

 

 

 

      

Kirchenchor und Posaunenchor
zum Erntedankfest am 6. Oktober 2013

 

Posaunenchor zum Erntedankfest
am 6. Oktober 2013

 

 

 

Kurrende - Weihnachten 2014